Wir liegen im Herzen Norderstedts nördlich von Hamburg auf einem großen Naturgrundstück mit altem Baumbestand und Bach.

Seit 2017 arbeiten wir in unserem lichtdurchfluteten Neubau mit zwei Elementargruppen mit je ca. 20 Kindern, zwei Kleinkindgruppen mit 15 Kindern und einer Krippengruppe mit 10 Krippenkindern

Unsere Zielgruppe sind Kinder aus Norderstedt sowie aus den angrenzenden Gemeinden und den nördlichen Stadtteilen von Hamburg von ein bis drei Jahren bis zum Schuleintritt.

Wir betreuen in der Zeit von 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Für die Kinder wollen wir „Ein Haus“ sein.

„Auch der Weiseste kann unermesslich viel von den Kindern lernen.“

– Rudolf Steiner

Unsere Gruppen

Mondengruppe
Die Kinder in der Mondengruppe sind 1 bis 3 Jahre alt. Sie werden von drei Erzieherinnen betreut. Die Gruppenräume befinden sich im hinteren Teil des Gebäudes und sind über einen separaten Eingang erreichbar.

Sonnen- und Sternengruppe
In beiden Gruppen werden je 20 Kinder ab ca. 3 Jahren bis hin zu den 6-jährigen Kinder betreut. Die Elementargruppen werden jeweils von zwei Erzieherinnen geleitet.
Hier werden auch Praktikanten eingesetzt und ausgebildet.

Regenbogengruppe
In dieser Gruppe werden 15 Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren von 3 Erzieherinnen betreut.

Sternschnuppengruppe
In dieser Gruppe werden 15 Kinder im Alter von 2- 4 Jahren von 3 Erzieher/innen betreut.

 

„Aus der Art, wie ein Kind spielt, kann man erahnen, wie es seine Lebensaufgabe ergreifen wird.“

– Rudolf Steiner

Ein Tag bei uns in der Sonnengruppe…

Am Morgen ab 7:00 Uhr und bis 8:30 Uhr werden bei uns alle Kinder von den Erzieherinnen begrüßt. So bekommt die Erzieherin einen ersten Eindruck, in welcher Stimmung das Kind in den Kindergarten gekommen ist. Zu diesem Zeitpunkt ist meist eine Erzieherin bereits damit beschäftigt, das gemeinsame Frühstück vorzubereiten. Hierbei dürfen und sollten alle Kinder immer mal wieder helfen. In den Waldorfkindergärten ist jedem Wochentag ein bestimmtes Frühstück zugeordnet, wodurch die notwendigen Vorbereitungen bestimmt werden. Mal wird Gemüse geschnitten, mal Obst zubereitet, Teig für Brötchen geknetet oder Äpfel zum Kochen für das Apfelmus geschält. Dieser auch hier immer wiederkehrende Rhythmus gibt den Kindern Halt und Orientierung, denn sie wissen recht bald, wann Brötchen- oder Müslitag ist.

So wird auf den Rhythmus der Getreidetage auf der anthroposophischen Ernährungslehre geachtet.

Wer nicht beim Frühstück helfen möchte, der hat Gelegenheit ein intensives Freispiel zu beginnen.

Gegen 09:30 Uhr leiten die Erzieherinnen dann das gemeinsame Aufräumen ein und sammeln uns zu einem gemeinsamen Kreis. Die Kinder haben jetzt die Möglichkeit sich als Gruppe und die an diesem Tag nicht anwesenden Kinder wahrzunehmen. Es folgen im jahreszeitlichen Wechsel Fingerspiele, kleine Reigen und Lieder. Im Anschluss führen die Erzieherinnen die Kinder zum Frühstücktisch. Dafür wurde von einigen Kindern schon der Tisch gedeckt und nun wird das gemeinsam bereitete Frühstück geteilt.

Wenn alle Kinder das Frühstück beendet haben, ziehen sie sich Schuhe und Jacken an und es geht nach draußen in den großzügigen Garten.

Draußen haben die Kinder Zeit, nach ihren Vorstellungen zu spielen, im Sand zu buddeln, zu klettern oder die von Kinderspielkunst gestalteten Spielgeräte zu nutzen.

Beendet wird der Tag gegen 12:15 Uhr mit einem Abschlusskreis. Hier bekommen alle Kinder das „Goldtröpfchen“ (ein Tropfen gut riechendes Öl zum Einreiben der Hände) und es wird eine Geschichte erzählt oder ein kleines Puppenspiel gezeigt. Ein letztes Lied beendet um 12:30 Uhr den Tag für die Kinder, die nicht im Kindergarten zu Mittag essen.

Um 13:00 kann das Kind abgeholt werden, bevor die Mittagsruhe bis 14:00 Uhr beginnt, um 15:00 Uhr schließt der Kindergarten.

Verschiedene Wochentage haben noch besondere Aktivitäten wie das Wasserfarbenmalen oder die Eurythmie.

„Aus dem Ernst der Zeit muss geboren werden der Mut zur Tat.“

– Rudolf Steiner

Unser Leitbild

1. Der Waldorfkindergarten Norderstedt arbeitet nach den Grundlagen der Waldorfpädagogik. Die Basis für die Waldorfpädagogik bildet das anthroposophische Menschenbild Rudolf Steiners und seine Weltanschauung.

2. Die wichtigsten Säulen der Waldorfpädagogik sind:
Vorbild und Nachahmung, Wiederholung und Rhythmus, Wahrhaftigkeit und Ehrfurcht, Schutz und Hülle – und Freude am Tun.

3. Wir legen besonderen Wert auf naturnahe Erlebnisse, künstlerisch-musische Inhalte, schöpferisches Tun in Lebensprozessen, erleben der christlichen Jahresfeste, bewusst gewählte Sprachkultur, Pflege der kindlichen Fantasiekräfte, das Erleben sozialer Erfahrungsfelder und auf eine ethisch-moralische Erziehung. Hiermit schaffen wir eine optimale Entwicklungsgrundlage für jedes Kind in seiner Einzigartigkeit damit es den Herausforderungen des Lebens selbstbewusst und initiativ begegnen kann.

4. Mit Elternabenden, Vorträgen und Arbeitskreisen eröffnen wir den Eltern Einblicke in den Waldorfkindergarten. Die bewusste Entscheidung des Mitwirkens stärkt die Gemeinschaft, die Gemeinschaft bildet den Verein und der Verein trägt den Kindergarten.

5. Die Waldorfpädagogik ist ein Teil der anthroposophischen Weltanschauung. Weitere Bereiche dieser Anschauung leben in unserem Haus (z.B. Eurythmie, Sprachgestaltung und Ernährung) und werden von Äußeren ergänzt (z.B. durch anthroposophische Medizin, Heileurythmie, Kunsttherapien). Wir sehen uns als offene Begegnungsstätte, die Raum für alle interessiere Menschen und Austausch bieten möchte z.B. in Form von einer Elternschule, Lese- und Arbeitskreisen, Religiosität.

6. Wir sind ein engagiertes Kollegium, das sich den Herausforderungen der Zeit stellt, sich freudig interessiert weiterbildet und im regelmäßigen Austausch mit anderen Kindergärten der Region steht. Ein enger Kontakt der zu uns zugehörigen Waldorfschule ist uns sehr wichtig.

7. Wesentlich ist für uns einer der Grundgedanken Rudolf Steiners, dass sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist, sich immerwährend reflektiert und in Entwicklung bleibt. Gesunde, geistige, christliche und künstlerische Arbeit geben uns hierfür die notwendigen Impulse und sind zudem eine Kraftquelle aus der wir schöpfen können.

„Suchst du dich selbst, so suche draußen in der Welt, suchst du die Welt, so suche in dir selbst.“

– Rudolf Steiner

Die Grundlage der Waldorfpädagogik

Wer Pädagogik in sich aufnehmen will, der schreibe sich vor diese Pädagogik als Motto: Durchdringe dich mit Phantasiefähigkeit, habe den Mut zur Wahrheit, schärfe dein Gefühl für seelische Verantwortlichkeit.

Rudolf Steiner, Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik.
Das Menschenbild der Anthroposophie, das der Waldorfpädagogik zugrunde liegt, sieht den Menschen gegliedert in Leib, Seele und Geist. Der pädagogische Umgang orientiert sich ganzheitlich an dieser Dreiheit des Menschen, an den vier Wesensgliedern und an den Entwicklungsstadien des Menschen. Zu diesem Menschenbild gehört auch der Gedanke von Reinkarnation und Karma, das ist vielleicht der wesentlichste Unterschied zur traditionellen Pädagogik. Die geistige „Substanz“ des Menschen ist unsterblich, sie lebt und entwickelt sich in neuen Inkarnationen weiter. Der Mensch ist für sein Schicksal selbst verantwortlich und hat die Aufgabe, es hier auf der Erde zu gestalten.

Die Begegnung mit dem Kind wird besonders für den Erzieher zur Frage der Selbsterziehung, denn er soll dem Kind je nach Entwicklungsstand als Vorbild, Autorität oder Gegenüber dienen. Für den Pädagogen steht die Frage im Vordergrund, wie kann ich dem Kind helfen, seine eigene Individualität zu entdecken und zu entfalten. Um dem Kind dabei helfen zu können, ist die eigene Weiterentwicklung des Pädagogen Voraussetzung. Rudolf Steiner hat dafür einen Schulungsweg beschrieben.

Es gibt kein festgelegtes Programm in der Waldorfpädagogik, jeder Pädagoge ist aufgefordert, aus eigener Verantwortung die Erziehung der Kinder zu gestalten.

„Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“

– Rudolf Steiner

INTERESSE?

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt, möchten Sie uns und unsere Pädagogik näher kennenlernen und Ihr Kind bei uns auf die Wartelisten aufnehmen lassen, melden Sie sich bei uns buero@waldorfkindergarten-norderstedt.de gerne laden wir Sie zum nächsten Informationsabend ein.

 

 

Neugierig zur Mitarbeit geworden?

Dann nehmen Sie Verbindung mit uns auf! Wir freuen uns auf Sie. Bitte schicken Sie Ihre  Initiativbewerbung mit Angabe Ihres möglichen Eintrittsdatums per E-Mail an gf@waldorfkindergarten-norderstedt.de.